Beförderungsbestimmung

Der Inhalt des Beförderungsvertrages ist die einmalige Beförderung einer Person in einem Heißluftballon.

Die Haftung aus dem Beförderungsvertrag richtet sich nach dem Luftverkehrsgesetz. Zusätzlich besteht für jeden Passagier die gesetzlich geforderte Unfallversicherung für den Fall des Todes oder der dauernde Erwerbsunfähigkeit.

Für entgeltliche innerdeutsche Ballonfahrten gilt in Ergänzung dazu für diesen Fahrschein deutsches Recht.

Vertragspartner für dieses Ticket sind das durchführende Luftfahrtunternehmen und der an dem vereinbarten Termin mit einem gültigen Ticket erscheinende Passagier.

In Einzelfällen kann das als Vertragspartner genannte Luftfahrtunternehmen ersatzweise ein anderes Luftfahrtunternehmen, das die gleichen rechtlichen Voraussetzungen des Luftfahrtgesetzes (§ 20 LuVG) erfüllt, für die Durchführung der Fahrt einsetzen. Die Haftung übernimmt in diesem Fall das eingesetzte Luftfahrtunternehmen.

Die Haftung des Luftfrachtführers richtet sich nach dem bestehenden Luftfahrtgesetz. Eine Haftung für Gepäckstücke, Foto- und Filmgeräte wird nicht übernommen. Bei Mitnahme dieser Sachen ist der Passagier selbst für die stoßsichere Verwahrung während der gesamten Fahrt verantwortlich.

Der Luftfahrtunternehmer kann die Beförderung verweigern, wenn der volle Fahrpreis nicht entrichtet ist, wenn körperliche oder geistige Mängel oder unzweckmäßige Kleidung einer Ballonfahrt entgegenstehen.

Es ist durchaus normal, dass ein Ballonkorb bei der Landung umfallen kann. In diesem Fall muss der Passagier in der Lage sein, sich im Ballonkorb ausreichend festzuhalten. Sollten hieran Zweifel bestehen, kann eine Beförderung verweigert werden.

Da das Ticket nicht namentlich gebunden ist, kann eine Ersatzperson benannt werden.

Die Nichtbeachtung des „Merkblattes für Passagiere“ kann zum Ausschluss von der Fahrt führen. Die Beförderung kann ebenfalls verweigert werden, wenn Verdacht auf Alkoholgenuss vor der Fahrt vorliegt.

Schadensfälle und Verletzungen sind dem Piloten bzw. Luftfahrtunternehmen unverzüglich mitzuteilen.

Für pünktliches Erscheinen am Treffpunkt ist der Passagier selbst verantwortlich.

Nichterscheinen oder nicht rechtzeitige Absage (24 Stunden vor Fahrtermin) führen zum Verlust des gezahlten Fahrpreises. Es kann jedoch eine Ersatzperson gestellt werden. Es steht frei nachzuweisen, dass ein Schaden in erheblich geringerer Höhe angefallen ist.

Das Ticket ist 12 Monate ab Ausstellungsdatum gültig, sofern in ihm oder in der Beförderungsbedingung oder sonstigen Bestimmungen des Luftfahrtunternehmens nichts anderes festgelegt ist.

Eine Rückgabe oder Stornierung eine gültigen Tickets ist unter Abzug von 20% des Ticketpreises   Stornogebühren für Verwaltungsaufwand möglich. Es steht frei nachzuweisen, dass ein Schaden in erheblich geringerer Höhe angefallen ist.

Schadenersatzansprüche wegen wetterbedingter Fahrtabsage am Startplatz (oder vorher) sind ausgeschlossen. Das Luftfahrtunternehmen ist bemüht, dem Passagier (Vertragspartner) rechtzeitig Informationen über die Durchführung der Fahrt zu geben.

Sollten Gründe vorliegen, die nicht in der Verantwortung des Luftfahrtunternehmens liegen und eine kürzere Ballonfahrzeit als eine Stunde bedingen, gilt die Fahrt als vertragsgemäß durchgeführt.

Sollte eine Fahrt aus Sicherheitsgründen vor Ablauf einer Stunde abgebrochen werden, wird sie wiederholt.

Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle aus dem Vertragsverhältnis entstehenden Ansprüche und Rechtsstreitigkeiten ist der Firmensitz des Luftfahrtunternehmens.


Ballonteam Heinemann
Matthias Heinemann
Siebigweg 1
37115 Duderstadt
Tel.: 05527-71095 


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